Infos aus der Jahreshauptversammlung 2019

Vorstandswahlen:

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurden wiedergewählt: 1. Vorsitzende: Gayle Lüdtke-Beemer 2. Vorsitzende: Roswitha Lesch, Schriftführerin: Sylvia Schmid, Besitzerinnen sind erneut Renate Wäsche und Heidrun Mansch. Kassenprüferinnen bleiben Ortrud Paul u. Rosemarie Ley. Die langjährige Schatzmeisterin Birgit Ditter gab ihr Amt ab, zur neuen Schatzmeisterin wurde Andrea Bihr gewählt.

Kasse:

Die scheidende Schatzmeisterin Birgit Ditter zeigte In ihrem Bericht, dass der Förderverein durch Mitgliedsbeiträge, erwirtschaftete Beträge bei Veranstaltungen, Bußgelder, Spenden und durch Zuschüsse des Landkreises finanziell gut aufgestellt ist, so dass der Fortbestand der Beratungsstelle gesichert sei. Roswitha Lesch dankte Birgit Ditter für ihre immer sorgfältige und zuverlässige Arbeit. Birgit Ditter sei es gelungen, die bei Beginn ihrer Amtszeit schwierige finanzielle Lage des Vereins aus einem tiefen Tal herauszuführen und im positiven Bereich zu stabilisieren. Die neue Schatzmeisterin Andrea Bihr könne eine gut geführte Finanzverwaltung übernehmen.

Beratungsstelle:

Sandra Klingert berichtete aus der Beratungsstelle: Die Beratungszahlen sind 2018 im Vergleich zu 2017 angestiegen: Insgesamt haben 104 Frauen Kontakt aufgenommen, davon 71 deutsche Frauen, 33 Frauen mit Migrationshintergrund. Insgesamt gab es 422 Beratungskontakte, davon 96 persönlich, 324 telefonisch und 2 Internetkontakte. Oft waren dritte Personen in die Kontakte eingebunden, z.B. Anwälte, Jobcenter, Polizei, Ordnungsämter, Gericht, Krankenhäuser, Psychologische Beratungsstellen und schließlich dem Frauenhaus. Hinzugekommen sei das Problem der Gewalt in Unterkünften für Asylsuchende. Durch Betreuerinnen vor Ort oder Ehrenamtliche die eine Familie unterstützen, gelang es auch hier, betroffenen Frauen zu helfen. Ein Frauenhausaufenthalt gestalte sich in diesen Fällen wegen der Finanzierung aber weiterhin schwierig. Das Leid, das Frauen aus allen Bevölkerungsschichten zugefügt wird, sei in jedem Fall Grund genug, dass noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden müsse. Frauen sollen wissen, dass es Möglichkeiten gibt, aus der Gewaltspirale zu entkommen. Eine gute Vernetzung und der Austausch mit anderen Einrichtungen und Ämtern sei daher ein wichtiger Baustein der Beratungsarbeit, so Sandra Klingert. Sei dies gegeben, gelinge es den Frauen besser, anstehende Schritte umzusetzen. Insgesamt sei es neben der Klärung von Formalitäten und Behördengängen sehr wichtig, das Selbstwertgefühl der betroffenen Frauen zu stärken. Wie Frauen dieses nach und nach wieder aufbauen, darüber können sich Frauen im einmal monatlich im Frauencafé der Beratungsstelle austauschen.